Sonntag, 4. Mai 2025

Bargeld oder Kreditkarte?

Ich habe meiner Mutter kürzlich das kontaktlose Bezahlen beigebracht. Aber ein Freund von mir hat gesagt, dass das nicht sicher ist. Aus meinen persönlichen Erfahrungen weiß ich, dass man gegenwärtig eine Kreditkarte jeden Tag braucht. Und es ist superbequem. Ich benutze mein Handy mit NFC, die anderen Leute können die Kreditkarte auf diese Weise auch verwenden. In verschiedenen Geschäften, im Taxi, in Restaurants bezahlen Leute fast immer mit Karte. Die Rolle der Kreditkarte ist überhaupt groß! 

Mit Kreditkarte kann man online kaufen, aber man muss an das Risiko immer denken. Aufgrund dieser Fakten kann ich Vor- und Nachteile der Kreditkarten beschrieben. Die Vorteile von Kreditkarten sind: sie sind sicherer als Bargeld, sie sind bequem, sie sind klein und können in Ihrem Handys sein. Die Nachteile sind: die Person muss immer denken, wo er oder sie bezahlt und was er oder sie kauft. Aber es ist immer noch sicherer, als einem Betrüger Bargeld zu übergeben. Man soll sich das über sein online Geld merken. So ist meine persönliche Meinung: Man muss immer genau daran denken und das benutzen, was bequem ist. Heute braucht man zweifelsohne eine Kreditkarte, weil die Zukunft mit NFC schon da ist.



Freitag, 2. Mai 2025

Russische Seele

 Wanja war kein Student, nein. Er hat die Hochschule neulich absolviert und arbeitete jetzt gelegentlich da, wo er mit seinem Deutsch Geld verdienen konnte. Aber heute hatte er Glück. Sein Freund hat ihn gebeten, für ihn im Westdeutschen Rundfunk einzuspringen, da es der 8. März war und niemand am Feiertag arbeiten wollte. Nur zwei Tage ihn vertreten. Korrespondentin Martha Krebs war eine junge Frau und Wanja kam natürlich mit einem Blumenstrauß - zum Frauentag. Aber er hat sofort verstanden: das war sehr unüblich und sah eher als sein persönliches Interesse an der jungen Dame aus. Und kein Mensch außer ihnen beiden im Büro. 

Gut, aber genau die richtige Zeit, um hier alles zu erkunden: die Küche, das Studio, die Regie und das Sekretariat, wo Wanja sich gerade hinsetzte und den Hörer nahm, wenn jemand angerufen hat. Überraschend viele Radiosender riefen an und fragten nach Martha Krebs - es gab heute also viele Bestellungen, überwiegend Live-Schaltungen für verschiedene Sendungen. 

Und schon am Ende des Tages, als die müde Martha aus ihrem Büro kam, sagte sie:

- Also Wanja, heute sollst du ausnahmsweise noch ein bisschen am Abend arbeiten. Aber das kannst du auch zu Hause tun. Für morgen hat WDR 5 eine Live-Schaltung  über die russische Seele bestellt. ich weiß ehe nichts darüber. Du sollst mir einfach schreiben, was die russische Seele ist. Das werde ich in der Sendung erzählen, wenn ich danach gefragt werde.

Und sie ging nach Hause.

Wanja schrieb zu Hause einen Text und war am nächsten Tag um neun Uhr schon im Studio. Das hat er geschrieben und zweifelte ein bisschen, ob das für die Sendung passen würde. Martha nahm den Text, bedankte sich und verschwand im ihrem Büro.


“Russische Seele”


Die “Russische Seele” ist ein Mythos, aber gerade ein Mythos ist das wahrste, was es geben kann. Es gibt z.B. keinen Mythos über die “Amerikanische Seele”, wie über den “Russischen Cowboy”.

Unter der “Russischen Seele” wird verstanden, dass das Geistige viel wichtiger als das Materielle ist.

In dieser Hinsicht - und nur in dieser - fühlen sich die Russen den Ausländern weit überlegen.

Wenn man das stressige Moskau verlaesst und in die Provinz fährt - nach Nishnij Nowgorod oder nach Rostow-am-Don - da trifft man Leute im Bus, auf der Haltestelle, und da fühlt man, dass es die “Russische Seele” gibt. In den meist unerwarteten Orten: einfach an einer Bushaltestelle, oder am Kiosk. Man kann Leute über die Sachen reden hören, die einer nie erwartet hätte: ü
ber Literatur, Philosophie, Religion. Und nicht weil sie sich mit diesem Thema extra beschäftigen, sondern einfach so, weil einer ein Buch gelesen hat, oder weil einer auf einen Gedanken gekommen ist.

Ich gehe jede Nacht um 0 h mit meinen zwei Hunden spazieren - einem Kolli und einem schäferhundartigen Mischling, den man von der Datscha nach Moskau in die Stadtwohnung mitgenommen hat, weil der Wetterbericht einen besonders kalten Winter in diesem Jahr vorausgesagt hat, und weil das Werk, wo der Hund in den Wintern “gearbeitet” hat, lahmgelegt worden war.
Der Hund war völlig wild und für ihn war ein großes Problem, in den Hauseingang hineinzugehen. Ich habe eine Stunde lang auf ihn eingeredet. Ununterbrochen erklaerte ich ihm, dass ihm nichts passiert, wenn er das Haus betritt, dass man in Moskau im Winter nicht draußen wohnen kann. Dabei lag der Hund auf dem Asphalt, hörte mir zu und kämpfte mit seinen Reflexen. Früher hat der Hund unter einem Landhaus gewohnt und hat in seinem Leben nur ab und zu die Landhäuser fuer eine kuerzere Zeit betreten, um eine Wurst zu bekommen oder um gestreichelt zu werden. Meine Einreden haben offensichtlich gewirkt, weil keiner davor mit dem Hund in seinem ganzen Leben insgesamt so viel gesprochen hat - und mit schrecklichen psychischen Problemen ging der Hund in den Hauseingang letztendlich hinein. Das ist so etwas wie ein Fallschirmsprung für mich. (Der Aufzug war dann das nächste Hindernis).

“Am Anfang war das Wort, warum ist es so, Vater?” - Stummgeborener Junge, Andrej Tarkowskij, sein letzter Film "Opferbringung, Norwegen, Ende der 80-er Jahre.

Ich werde nie vergessen, wie ich am Todestag von Tarkowskij einen Arbeiter getroffen habe. Wir haben damals in einer Gemeinschaftswohnung in der Innenstadt Moskaus gewohnt. 7 Minuten vom Kreml zu Fuß. Das Gebäude wurde 1755 von einem beruehmten Architekten erbaut. Das Haus hat den Brand von 1812 ueberstanden, weil es auf einem Hügel stand. Ihm gegenueber steht das ehmals prachtvolle Gebaeude des Jausskaja-Krankenhauses, wo 1812 Murat gestanden hat. Da riecht die ganze Umgebung nach Altmoskau. Da war ich in meinen Jungenjahren von den örtlichen Rowdies erpresst worden. Alle drei haben ein schreckliches Ende erlebt: der eine im Gefängnis, der andere wurde während eines Kartenspiels erstochen und der dritte fiel schwerbetrunken während seiner Hochzeitsfeier von der dritten Etage aus dem Fenster. - Damals forderten sie von mir, dass ich draußen mein Cello auspacke und ihnen zeige, wie darauf gespielt wird. Für mich war - und ist auch jetzt - draußen das Cello auszupacken etwas absolut Unmögliches. Schließlich hat mich Gott davor doch irgendwie durch Zufall bewahrt. Damals war ich 11 Jahre alt.

Und nun bin ich Student oder Schulabsolvent und gehe über denselben wild mit Bäumen bewachsenen Hügel. Da kommt mir ein Arbeiter mit einer Flasche aus dem nächsten Weingeschäft entgegen und fragt mich. “Haben Sie gehoert, dass Tarkowskij gestorben ist?” Nein, das habe ich nicht gehoert. Aber mich wundert in erster Linie, dass ein Werkarbeiter vom Lichatschow-Autowerk, wie es sich spaeter herausgestellt hat, so entrüstet über den Tod von intellektuellem Filmregisseur Tarkowskij ist. Tarkowskij war natürlich eine sehr bekannte Persoenlichkeit in den Breshnew-Zeiten. Aber seine Filme galten für völlig unverständlich. Die Intellektuellen hielten es hingegen für ihre Pflicht, sich alle Tarkowskij-Filme anzusehen.

Der angetrunkene Arbeiter erzählte mir die Geschichte, wie er Tarkowskij-Filme lieben gelernt hat. Einmal ging er ins Kino und da war keine Komödie, sondern ein Tarkowskij Film. Nach diesem Film ging er in die Werkbibliothek und sagte zum Werkbibliothekar (wahrscheinlich der größten Autoritaet in intellektuellen Problemen): “Iossif Moissejewitsch, ich habe in diesem Film nichts verstanden - überhaupt nichts”. - “Und wieviele Male hast du dir ihn angesehen?” - “Einmal” - “Tarkowskijs Filme muss man sich sechs oder sieben Mal ansehen, dann wirst du etwas verstehen.” Und so hat er sich denselben Film sieben Male angesehen, hat sofort Eintrittskarten für sechs Vorführungen gekauft und kannte ihn schon fast auswendig, dann noch einen Film und noch einen. Er kam zum Bibliothekar wieder und sagte: “Ja, Iossif Moissejewitsch, sie hatten recht”. 

Wenn ich mit meinen zwei Hunden gassi gehe, sehe ich oft eine Frau am Hauseingang stehen. Einmal haben wir miteinander einwenig gesprochen, und ich habe von ihr etwas erfahren. Sie ist eine Gläubige, und zwar eine “fanatisch” oder “richtig” Gläubige, denen wir gewöhnlich aus dem Weg gehen, weil diese Leute sich zu stark von den anderen unterschieden, sie haben etwas gefunden, was die anderen nur suchen und deshalb wirken sie manchmal befremdend. Wenn man mit ihnen lange spricht kann man leicht in Ohnmacht fallen. Ihre Wirkung gleicht der Wirkung des Psychotherapeuten Kaspirowskij. Und diese Frau steht vor dem Hauseingang um halb eins, weil sie betet und nicht von ihren Angehörigen gestört werden will. Das Gebet ist aber merkwürdig. Zunächst fängt sie an, normal zu beten, aber laut, vor sich hin. Dann beginnt sie, unverbundene Laute auszusprechen, und dabei denselben Sinn auszudruecken, den sie in Worten vorhin ausgedrueckt hat. Es gibt so eine Übung im europäischen Autotraining von Dr. Schmidt. Man spricht und singt fünfzehn Minuten lang unverbundene Laute aus, das reicht, um den Stress des Tages abzubauen. Es stellt sich heraus, dass man so mit dem Gott sprechen kann. Und ich dachte mir: Das bedeutet, dass man so auch auf einem Musikinstrument spielen - improvisieren - kann. Denke an Free Jazz zum Beispiel. Wie der Saxofonist in Tschuchrais Film “Taxi Blues”: “Du liebst dein Auto, Wassja, und ich meinen Saxofon und spreche mit dem Gott”. So einfach ist es. Was kann noch einfacher sein.

Siehst du in allen diesen Geschichten eine besondere Seele?"


Martha kam aus ihrem Zimmer raus und sagte:

- Nein, ich habe es wohl vermasselt. Über den Hund habe ich erzählt und das war witzig. Dass die Russen Tarkowskij lieben, habe ich auch gesagt. Na, vielleicht ist es auch gut, dass es ein Geheimnis geblieben ist. Du hast es gut geschrieben. Ich habe es schlecht erzählt. Mach dir nichts daraus. 



Gespräch der zwei Bäume

 - Schau mal, da läuft wieder dieser Typ, verspätet sich zur Arbeit.

- Wieso beeilt er sich so?

- Er will seine Zeit verkaufen. 

- Komisch. Ich würde viel geben, um mir ein wenig mehr Zeit zu kaufen.




Samstag, 26. April 2025

Einsame Menschen finden Trost in Maschinen

Einsamkeit, Geschlossenheit und… Angst? Angst vor Missverständnissen, Angst vor Aggression, Angst davor, ohne sofort offenbarte richtige Antworten zu leben. Angst vor der Ausweisung. An diese Worte kommen mir in den Sinn, wenn ich an die menschlichen Beziehungen im 21. Jahrhundert denke. 

Es ist viel leichter, mit Künstlicher Intelligenz zu sprechen. KI ist immer positiv und immer einverstanden mit dir. KI antwortet sofort und hat keine Ausreden, warum sie nicht antworten kann. Sie ignoriert einen nie und ist immer freundlich. KI gibt die besten Ratschläge. Am Ende der Kommunikation tröstet sie die Person und lässt jemanden sich fühlen, dass er oder sie gehört wurde. 

The (AI) therapist is in: Can chatbots boost mental health?

Nach dieser idealen Kommunikation vergessen viele Menschen ihre Beziehungen mit realen Personen. Sie sprechen nur mit KI, sie bitten nur KI um Ratschläge. Ich muss ehrlich zu Ihnen sein, ich kann Sie verstehen. 

Diese Menschen, welche KI als Freund wählen, haben vermutlich oft wegen ihrer realen Freunde gelitten. Das ist lange Zeit so gegangen, bis es zu sehr weh tat, weiter zu versuchen, mit anderen zu sprechen. Und ich glaube nicht, dass ich das ihnen vorhalten kann. 

Menschen waren immer… kompliziert. Sie widersprechen sich oft, sie sagen schlechte Worte zueinander ohne jeden Grund. Sie verändern sich zu oft. Die Freundin, die ich seit zwei Jahren gekannt habe, hat sich mit einem Mal verändert. 

Natürlich, als ich darüber nachgedacht habe, habe ich bemerkt, dass sie sich  langsam, aber unaufhaltsam verändert hat, und ich wollte es einfach nicht bemerken, und die Hoffnung flackerte in mir, dass es vorübergehend ist, dass alles vorbeigehen würde. 

Die Veränderungen in den Menschen sind wie der Wechsel der Jahreszeiten. Aber während wir die unvermeidlichen Jahreszeiten der Natur willkommen heißen, fällt uns das bei Menschen schwer. 

Es tut höllisch weh zu sehen, wie eine Person, die dich lange Zeit verstanden hat, nicht mehr da ist. Ihre Gesicht und Körper sind gleich, aber ihr Gehirn kannst du nicht mehr erkennen. «Mag sie Lila immer noch oder nicht? Ist diese Rockgruppe immer noch ihre Lieblingsband?», manchmal findest du dich unwissentlich hinter diesen Fragen wieder.

Sprechen mit KI kann uns helfen, die Realität lange Zeit zu ignorieren und in einer perfekten Welt zu leben. Aber unsere Welt hatte es nie mit dem Idealen zu tun. Unsere Welt ist gleichzeitig unglaublich hässlich, entsetzlich, wunderschon und mies. 

Nicht alle Augen können es sehen und ertragen. Viele Leute brauchen eine Brille, damit sie in dieser Welt überleben können, und den Platz dieser Brille ersetzt Künstliche Intelligenz gerne. 

Aber hier liegt ein großes Problem. Die desinfizierte Realität, die KI uns bietet, ist grundsätzlich unnatürlich für uns. 

Es ist die Superfähigkeit des Menschen, etwas Schönes in nicht perfekten und kaputten Dingen zu sehen. Es gibt so viel Kunst von gebrochenen Dingen, und das ist kein Zufall. Menschen haben sich immer für etwas interessiert, was nicht funktioniert, und hatten diese irrationale Liebe für Dinge, welche keinen Nutzen bringen. 

Es ist unsere Natur zu wissen, dass der Tod in seinem Verständnis schön ist, dass es gut ist, unterschiedlich zu sein: gedemütigt, laut, stark, liebevoll, heulend und geschlossen. 

Es ist natürlich, ein gebrochener Mensch zu sein. Dass bedeutet, du hast gelebt und Erfahrungen gesammelt. Du hast etwas hinterlassen und etwas entwickelt. 

Veränderungen sind Teil der Natur und wir als Kinder der Natur müssen das akzeptieren, als wäre das der wunderbare letzte Augenblick.

Aprilember

Momentan haben wir eigentlich Frühling, aber es schneit schon die ganze Woche lang. Aprilschnee. Er bedeckt rücksichtlos das zartgrüne Gras, die ersten gelben Blümchen. Alles verwandelt sich zuerst in Weiß, dann aber in Schmutz und Dreck, weil der Aprilschnee doch schnell taut. 

Eines Tages mitten im Frühling kommt es sogar zu einem Schneesturm. Ich bin draußen mit meinem Sohn Sachar. Als der Sturm sich legt, kann ich unsere Spuren im Schnee sehen. In meinen Fußabdrücken erkenne ich Umrisse von Schmetterlingen. Egal wo ich hingehe, hinterlasse ich Schmetterlinge. Erst jetzt wird es mir bewusst. Ich zeige sie Sachar. Er berührt vorsichtig ihre Flügel, aber die Schmetterlinge regen sich natürlich nicht. Sie können nicht flattern und bleiben für immer im Schnee erstarrt. Schmetterlinge im Schnee. Ich halte innen. Fühle mich auch wie erstarrt. Stumme Winterstarre mitten im Frühling.

Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich Aprilschnee im April 2020 wahrgenommen. Corona-Pandemie. Auf einmal war alles ganz anders. Die Pandemie hat uns alle verändert und wir haben gelernt, wie eine Schnecke zu sein. Oder wie eine Raupe im Kokon. Wenn es alles online gibt, braucht man es ja nicht unbedingt, rauszugehen. Online Meetings, Online Shopping, Online Dates. Online-Wahlen.

Die Pandemie hat mir aber die Hoffnung gegeben, dass es mal auch Kriege nur online gibt. Die Menschen aus der ganzen Welt hatten ja alle zusammen gegen den gemeinsamen Feind Covid-19 zu kämpfen und es war da einfach überflüssig, einander zu bekriegen. 

Leider funktioniert # StayHome. Save Lives im Moment nicht mehr. Viele Menschen können nicht mehr zu Hause bleiben, weil sie vor Bomben fliehen müssen. Viele Leben können nicht gerettet werden, weil Raketen alles um sich herum zerstören. 

Da stelle ich mir die Frage: Was für eine Welt hinterlassen wir unseren Kindern? Voller beflügelnder Zukunftserwartungen oder doch voller bitterer Verantwortung für zerstörte Häuser und Schicksale? In diesem April zeige ich Sachar regungslose Schmetterlinge im Schnee, die meine Füße hinterlassen haben. Was werden unsere Kinder im nächsten April sehen? Unsere Kinder, die wir zum Glück immer noch nur offline bekommen können. Und sie werden geboren, auch wenn Kriege toben. Abgesehen davon und den Kriegen zuwider. Mein zehnjähriger Sohn kam am vierundzwanzigsten Februar zur Welt.

Schnee erinnert mich jedes Mal ans Neujahr. Neuanfang? Weiße Hoffnung inmitten vom schwarzen Dreck? 

Der Schnee taut und das zartgrüne Gras und die gelben Blümchen sind wieder da. Die leblosen Schmetterlinge im Schnee gibt es nicht mehr. Raupen verwandeln sich in Schmetterlinge und fliegen aus dem Kokon raus. Blumen warten auf Schmetterlinge. 





Unsere Welt wartet auf den Frieden.  


Polina Astaschkina

Freitag, 25. April 2025

Das bin ich

Sprache, Verwunderung, Geduld

Schande, Füller, Laune

Kuchen, Tasse, Heft 

Weg mit Schwermut, Luft, Luft in den Worten.




Rhythmus, Sonne, Stromleitungen

Henne, Elch, Hitze,

Heulen, Autos, Teich

Fische, Sonnenbrand, Rollerblades

Kette am Fahrrad, Bremsen, Windhauch.

Mittwoch, 23. April 2025

So kann man ein Fahrrad reparieren


Die Situation sieht so aus: 3 Freunde, ein gebrochenes Fahrrad und Geldmangel.





Die offensichtlichste Lösung ist der Rat: 'Kannst du es nicht schaffen? Lerne!'

Die Reparaturfähigkeit ist eine wichtige Kompetenz, dank ihr kann man später viel Geld und Zeit sparen. 

Aufgrund der häufigen Verwendung der Fahrräder und der teuren Servicekosten ist es so praktisch, es zu lernen.

Schritt 1: Schaue zuerst durch ein Fahrrad gezielt, um deutlich zu definieren, was kaputt ist

Schritt2: Recherchiere das Thema im Internet, um eine detaillierte Vorschrift zu finden. Am besten passt eine Demo genau für dein Modell, aber wenn du Pech hast, benutz die Vorschrift für ein ähnliches Modell.



Schritt 3: Finde die Ersatzteile auf Ebay, versuche auch gebrochenes Fahrrad in der Abteilung 'Zu verschenken' zu finden, so bekommst du viele Ersatzteile gratis.

Schritt 4: Es kommt die Zeit, die Reparatur zu beginnen. Niemand sagte, dass du es beim ersten Mal erledigen kannst. Bemühe dich und so wirst du einen Grund haben, stolz zu sein.

Viel Spaß! 


Anja Kharlamowa